Vesterålen 2026

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Im Februar reiste ich nach Norwegen, genauer gesagt auf die Vesterålen. Die Vesterålen sind eine Inselgruppe nordöstlich der bekannten Lofoten. Das Gebiet befindet sich nahe des Polarkreises und zeichnet sich durch eine wilde, weitgehend unberührte Natur aus. Wind und Wetter prägen das Bild schneebedeckter Berge und Fjorde, während die Ruhe der Umgebung bemerkenswert ist. Hier finde ich nicht nur eindrückliche Fotomotive für die Landschaftsfotografie, sondern auch eine angenehme Ruhe ohne grosse Touristenströme.

Dieses Jahr begleiteten mich Franziska, Heidi und Almut in den hohen Norden. Ich konnte ihnen die Schönheit dieser Inselgruppe zeigen und gemeinsam haben wir einzigartige Fotos gemacht und unvergessliche Erinnerungen gesammelt. Das Reisen in einer kleinen Gruppe erwies sich als besonders vorteilhaft – beim Fotografieren und Erkunden waren wir flexibel und alle von uns konnte ihre Wünsche einbringen.


Wie in den Jahren zuvor mietete ich das hübsche Häuschen direkt am ruhigen Fjord. Die gemütliche Einrichtung, vier schöne Zimmer und ausreichend Raum boten jedem die Möglichkeit, sich auch einmal zurückzuziehen. Mein persönliches Highlight ist aber die Lage: Es ist traumhaft, auf der Terrasse über dem Fjord zu stehen und die Nordlichter beobachten und fotografieren zu können.
Auch für unsere Touren rund um die Inselgruppe ist das Haus zentral gelegen und wir konnten flexibel auf die verschiedenen Wetterbedingungen reagieren.

Aussicht von der Terrasse über den Fjord

Dies ist übrigens die Aussicht über den Fjord vom Haus auf den VESTERÅLEN.

Das Wetter zeigte sich auch dieses Jahr typisch für den hohen Norden: schnelle Wechsel zwischen Sonne, Schnee und Wolken – perfekte Bedingungen für Landschaftsfotografie! An den Ufern und zwischen den Steinen der Fjorde entstanden im Laufe der Woche viele spannende Bilder. Wir hatten Glück, denn die Landschaft blieb durchgehend schön winterlich verschneit, was auf den Vesteralen besonders eindrucksvoll ist und eine tolle Kulisse für die Bildgestaltung bietet. Schon in den ersten Nächten konnten wir Nordlichter am Himmel beobachten; sie waren recht intensiv und sorgten für begeisterte Gesichter. Leider war der Himmel oft bewölkt, sodass wir bis zur vorletzten Nacht warten mussten, um wirklich fantastische Nordlichtfotos machen zu können. Am Donnerstag und Freitag wurde es kälter, der Himmel klarte vollständig auf, und Aurora zeigte sich in diesen beiden Nächten besonders häufig und eindrucksvoll.

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