Der Fjord 60 Fotorucksack ist zweifellos das Fotozubehör, das ich im Alltag am häufigsten nutze. Er begleitet mich sowohl bei Modeaufnahmen im Fotostudio als auch bei verschiedenen Fotokursen und Fotoworkshops. Ebenso ist er mein ständiger Begleiter, wenn ich draussen in der Natur auf Fototour gehe und neben der Fotoausrüstung noch viele weitere Dinge mitnehme. Der Rucksack lässt sich perfekt auf meine individuellen Bedürfnisse anpassen.
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich 2018 meinen ersten Fjord 60 der ersten Generation erhalten. Schon damals war ich vom Konzept des Rucksacks begeistert: Ein Modell, das sich dank Reissverschluss und Roll-Top flexibel von 44 auf 60 Liter erweitern lässt – je nach Bedarf. Die drei unterschiedlich grossen Inlays machen den Rucksack noch vielseitiger. So kann ich je nach Einsatz entscheiden, wie viel Fotozubehör und wie viele andere Dinge ich auf meine Fototour mitnehme.








In mehreren Berichten und Videos habe ich bereits über die Vorteile dieses Rucksacks gesprochen. Hier findet ihr einen Bericht und ein Video zu diesem Thema.
Vor kurzem ist die vierte Generation des Fjord 60 erschienen. Das Team von NyaEvo hat meine Anregungen sowie die anderer Fotografen stets ernst genommen und das Modell im Laufe der Jahre kontinuierlich verbessert. In diesem Blog möchte ich euch die neuesten Veränderungen gegenüber der dritten Generation vorstellen, die ich nun drei Jahre lang genutzt habe.
Am besten schaut ihr euch das Video an….
Was ist neu an der 4. Generation?
- Die Spannriemen rund um den Rucksack sind jetzt unterteilt. Das ist besonders praktisch, wenn man außen am Rucksack Dinge wie Zelt, Stativ, Wanderstöcke oder anderes befestigen möchte. Bei der dritten Generation musste man beim Lösen eines gespannten Riemens – etwa um das Stativ zu entfernen – auch die Spannung der anderen befestigten Gegenstände lösen. Durch die Unterteilung bleibt die Spannung in den übrigen Bereichen erhalten, wenn man beispielsweise den Riemen für das Stativ auf der rechten Seite löst. Für mich ist das die wichtigste Neuerung.
- Die Seitenhalterungen für Trinkflaschen oder Stativ wurden tiefer und breiter gestaltet. Das kommt mir sehr entgegen! Zwar waren sie bisher für Flaschen oder Stativ ausreichend, aber ich nutze diese Halterungen oft für mein Zelt, was bisher immer sehr eng war. Jetzt passt alles besser und sitzt stabiler – eine wirklich sinnvolle Verbesserung.
- Das Roll-Top-Fach wurde um zwei Liter vergrössert – grossartig! Da ich dieses Fach als Proviantfach nutze, kann ich nun noch mehr Leckereien mit in die Berge nehmen. Das Fach ist wasserdicht und schützt das Essen zuverlässig vor dem Wetter. Neu ist auch, dass der Reissverschluss des Roll-Tops nun zum Rücken zeigt. Das erleichtert den Zugriff, wenn der Rucksack mit der wassergeschützten Seite auf dem Boden liegt.
- Das Innenleben und der Unterteilungslayer sind jetzt aus Nylon. Laut NyaEvo ist der Rucksack dadurch noch leichter geworden. Die Farbe im Inneren wurde auf ein dunkles Grau geändert – für mich weder positiv noch negativ, da das bisher schon gut funktioniert hat.
- Am Tragriemen wurde eine Halterung für den Peak Design Clip angebracht. Dieser Clip ist praktisch, wenn man beim Wandern eine Kamera am Rucksackträger befestigen möchte. Ich persönlich nutze dieses System allerdings nicht. Ausserdem ist es jetzt möglich, die Träger des Rucksacks zu entfernen. In Zukunft soll es auch möglich sein, die Träger durch schlankere Varianten zu ersetzen, die speziell für Frauen und kleinere Personen entwickelt wurden.


