Vor einiger Zeit habe ich eine Entscheidung getroffen, die sich im Nachhinein als echter Gewinn für meine Fotoausrüstung erwiesen hat: Ich habe mein altes Lenovo Windows-Notebook durch ein MacBook M1 Pro (nur 16 GB RAM) ersetzt. Ursprünglich war das MacBook lediglich als Ergänzung gedacht – eine mobile Alternative zu meinem leistungsstarken Mac Studio mit M1 Ultra, den ich seit 2 Jahren als Hauptrechner für aufwendige Foto- und Videoprojekte nutze. Doch schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass das MacBook weit mehr als nur eine Ergänzung ist, es hat sich als elementares Werkzeug in meinem Workflow etabliert.
Warum der Wechsel?
Ich war immer der Meinung, dass ich mit meinem Lenovo Notebook i7 Prozessor, 32 GB RAM und 4 GB Grafikkarte (hatte vor einigen Jahren ca.3500.00 gekostet) doch eigentlich schnell und solid arbeiten kann, doch nach dem Kauf meines Mac Studio sind bei mir immer mehr Zweifel entstanden. Besonders bei der mobilen Bearbeitung von Fotos und Videos war die Akkulaufzeit sehr enttäuschend: Sobald ich mit RAW-Dateien oder Videos arbeitete, war der Akku innerhalb von 15 Minuten nahezu leer. Ein Arbeiten unterwegs, etwa im Zug oder im Café, war damit schlichtweg unmöglich. Hinzu kam der laut aufdrehende Lüfter, der selbst bei einfachen Aufgaben zu einem dauerhaften Begleiter wurde und die Konzentration und die Lust am Arbeiten erheblich störte. Von verschiedenen befreundeten Fotograf-innen, habe ich hierzu sehr gute Feedbacks und Empfehlungen erhalten. Das die Leistung der neuen M Prozessoren von Apple sehr gut ist, wusste ich ja bereits von meinem Mac Studio.
Der Einstieg in die Apple-Welt
Mit dem Mac Studio M1 Ultra hatte ich bereits positive Erfahrungen im Apple-System gesammelt. Die Performance und die Benutzerfreundlichkeit haben mich sehr überzeugt. Daher war es naheliegend, auch mobile Anwendungen auf Apple. Zuerst hatte ich ein Mac Book M2 Max mit 32 GB Ram im Warenkorb. Dann hatte ich mir aber überlegt, ob ich dies neben dem Mac Studio überhaupt brauche. Somit habe ich mir bei Revendo.ch (Ein Anbieter von aufbereiteten Mac Produkten zu aus meiner Sicht fairen Preisen) ein Mac Book Pro 16 Zoll mit 16 GB Ram gekauft.
Die Unterschiede – spürbar in jeder Hinsicht
Der Unterschied zwischen dem alten Lenovo und dem MacBook M1 Pro ist wirklich gewaltig. Es beginnt schon beim Einschalten: Das Gerät ist sofort einsatzbereit, alles läuft flüssig, ruckelfrei und vor allem leise. Selbst bei intensiver Bildbearbeitung oder dem Schneiden von 4K-Videomaterial bleibt der Lüfter entweder stumm oder kaum hörbar – ein riesiger Unterschied zum aufheulenden Lenovo.
Am beeindruckendsten ist für mich aber die Akkulaufzeit. Ich kann stundenlang unterwegs arbeiten, ohne an eine Steckdose denken zu müssen. Ob im Zug, im Restaurant oder im Büro, ich bin flexibel und unabhängig. Das bedeutet für mich ein viel effizienteres Arbeiten. Ich kann unterwegs Aufträge fertig bearbeiten, Rechnungen schreiben, oder auch nur in aller Ruhe einen Film auf dem hochwertigen Display anschauen.
Verblüfft bin ich aber auch über die Leistung des einfachen Mac Books. Die Bearbeitung und Sortierung von Bildern in Lightroom ist absolut kein Problem. Schnell und flüssig und bis zum jetzigen Zeitpunkt kein einziges Problem. Bearbeitungen in Photoshop sind auch kein Problem. Hier ist zu erwähnen, dass ich das Mac Book vor allem für einfache Retouchierarbeiten, Korrekturen, Texte setzen oder Erweiterungen mit KI nutze. Einfachere Videoproduktionen in 4K sind in Premiere Pro auch einfach und flüssig zu erledigen. Natürlich nütze ich hier für komlexere Projekte dann den Mac Studio.
Sogar das Rechnen von Timelapse ist um Welten schneller als auf dem alten Lenovo Laptop.
Abgerundet wird das Ganze aus meiner Sicht mit der sehr guten Verarbeitung und den kompakten Massen des Geräts. Das Display ist mit 16 Zoll noch ein wenig grösser als bei meinem Vorgängernotebook und ist trotzdem kompakter.

Mehrwert für meine Fotoausrüstung
Was ursprünglich als Ergänzung gedacht war, ist heute ein fester Bestandteil meiner Fotoausrüstung. Mit dem Mac Book kann ich überall flexibel, schnell und zuverlässig arbeiten. Endlich macht mir das mobile Arbeiten wieder Spass. Daher sehe ich dieses Mac Book als ein echter gewinn für meine Fotoausrüstung. Ich frage mich seit meinem Wechsel zu Apple sehr häufig, warum ich mir Windows so lange angetan habe.
Persönlich bin ich auch nicht mehr der Meinung, dass man für ein Mac Book mehr bezahlt als für einen Windows-Laptop. Für das bezahlte Geld bekommt man bei Apple ein wirklich gut abgestimmtes System, welches auch über längere Zeit viel Nerven spart.
Nachdem ich nun weiss, wie gut ein Mac Book Pro ist, überlege ich mir heute ob es sich gelohnt hat den Mac Studio zu kaufen. Vielleicht wäre es besser gewesen auf ein sehr gutes MacBook zu kaufen und dafür gar keine feste Arbeitsstation.
(Dieser Beitrag stellt meine ganz persönliche Meinung dar. Mir wurden keine Produkte gesponsert oder zur Verfügung gestellt)

